14 Coaching Methoden die du kennen solltest

Zuletzt aktualisiert: June, 2019

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Um erfolgreich coachen zu können, musst du nicht nur über gute Fachkenntnisse verfügen, sondern auch einen guten Coaching-Plan parat haben. Damit die Kunden erfolgreich betreut werden können, sind einige Coaching Methoden unverzichtbar. Mit den nachfolgenden Tools kannst du dein Coaching zum vollen Erfolg führen.

Florian Mayer

Eine Übersicht von Instituten, die ich dir für die Ausbildung zum Business- und Personalcoach empfehlen möchte, findest du unter: www.ausbildungcoaching.net/institute

Florian MayerGründer, ausbildungcoaching.net

1. Sitzungsvorbereitung in fünf Minuten

Fordere deinen Kunden im Vorfeld der nächsten Sitzung auf, die Themen und Herausforderungen kurz zu formulieren, die ihn gerade am meisten beschäftigen. So kann auch abgefragt werden, was sich im Vergleich zur vorangegangenen Sitzung verändert hat. Das ist insbesondere bei Team-Coachings oder andere Coachings wichtig, in dem mehrere Personen als Kunden beteiligt sind.

2. SMART

SMART ist eine Abkürzung aus Specific, Measureable, Attainable, Relevant und Time-Based. Diese Technik hilft dabei, klare Zielformulierungen zu finden. Das ist für deinen Klienten ebenso wichtig wie für dich und dein Coaching. Mit dieser Technik lassen sich auch Zwischenziele (Meilensteine) abstecken.

3. Key Points der Klienten verschriftlichen

Nach jeder Coaching-Sitzung fordere deinen Kunden auf, die wichtigsten Erkenntnisse aufzuschreiben und mit dir zu teilen. So kann sich der Kunde noch einmal den Wert der Sitzung vor Augen führen und du hast eine Fortschrittskontrolle an der Hand. Du kannst deinen Kunden bei der Formulierung durch Fragen auch unterstützen.

4. Offene Coaching-Fragen

Fragen sind auch wichtig im eigentlichen Coaching. Am meisten Informationen erhältst du, wenn du offene Fragen stellst. So gibt der Kunde auch viele persönliche Einstellungen und Merkmale preis, die für eine erfolgreiches Coaching wichtig sind. Entsprechende Fragetechniken kannst du im Vorfeld üben.

5. Schreiben statt Reden

Es kann für viele Kunden sehr hilfreich und für dich als Coach besser verständlich sein, wenn bestimmte Probleme oder Ziele des Kunden nicht durch ein Gespräch dargestellt werden, sondern schriftlich. Das hilft dem Kunden auch dabei, die eigenen Gedanken klar zu ordnen und Hektik aus der Situation zu nehmen. Ein kontinuierliches Aufschreiben durch den Kunden im Laufe des Coaching-Prozesses macht den Erfolg auch sichtbarer. Der Kunde sollte dabei das Aufgeschriebene mit dem Coach teilen.

6. Fokus vor dem Gespräch finden

Ablenkungen im Coaching-Gespräch sind mehr als unwillkommen. Nimm dir daher stets vor dem Gespräch kurz Zeit, um dich auf die anstehende Sitzung zu fokussieren. Ablenkungen und Gespieltes haben auch in der Sitzung nichts verloren. Konzentration ist für dich entscheidend – auch das lässt sich erlernen.

7. Laufende Evaluationen

Regelmäßige Fragebögen geben dir ein Feedback und zeigen Fortschritte, Erfolge und Herausforderungen auf. Mithilfe eines Follow-Up Tools lassen sich einfach und übersichtlich die Rückmeldungen des Klienten sammeln und auswerten, um das weitere Coaching planen zu können.

8. Fortschritts-Tagebuch

Ein geteiltes Tagebuch erweitert und vereinigt einige der bereits erwähnten Punkte, indem du deinem Kunden ein offenes Tagebuch zum Coaching führen lässt. Hierbei spielt auch eine Rolle, dass wirklich alles ganz ungefiltert in das Tagebuch aufgenommen werden darf. Auch außerhalb der Sitzungen dürfen und sollen Einträge durch den Kunden gemacht werden.

9. Übungen

Gebe deinen Kunden ruhig mal eine kleine Hausaufgabe oder eine Übung auf, die außerhalb einer Sitzung gemacht werden soll. So wird das Erlernte aus dem Coaching gefestigt und der Kunde reflektiert die Coaching-Inhalte noch einmal.

10. GROW

Im Kombination mit der SMART-Methode kann noch das GROW-Modell angewandt werden. GROW steht für Goal, Reality, Obstacles and Options und Will. Hier wird ebenfalls auf ein Ziel abgestellt, aber noch einmal die Möglichkeiten und Hindernisse betont.

11. To-Do-Liste

Die klassische To-Do-Liste kann auch ein gutes Coaching-Instrument sein, indem dein Kunde eine mit dir teilt. Diese To-Do-Liste wirkt dann wie ein gegenseitiger Vertrag, indem der Kunde und du verbindlich festlegen, die dort festgesetzten Punkte abzuarbeiten.

12. Die Wunderfrage

Positives Denken ist eine wichtige Sache im Coaching. Bezogen auf das vereinbarte Coaching-Ziel, lass deinen Kunden einfach den idealen Tag beschreiben, in dem dieses Ziel erreicht ist – und zwar so detailliert wie möglich.

13. Selbstverbesserung

Jede einzelne Sitzung ist dafür geeignet, dass du auch dich selbst und deine Leistung reflektierst. Schließlich gibt es aus jeder Sitzung auch für dich etwas zu lernen. Nutze das und werde ein besserer Coach.

14. Coaching Software

Mittlerweile gibt es umfassende und sehr nützliche Software-Lösungen für diverse Coaching Tools und Coaching-Probleme. Nutze die, die am besten zu deiner Arbeitsweise und deiner Coaching-Idee passen.

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